Interimsmanagement
- Einführung
- Was beinhaltet Interimsmanagement?
- 4 Eigenschaften eines erfolgreichen Interimsmanagers
- Wann brauchen Sie einen Interimsmanager?
- Darum setzen Unternehmen keine Interimsmanager ein
- 4 Gründe, warum sich ein externer Interimsmanager bei der digitalen Transformation lohnt
Einführung
Die digitale Transformation eines Unternehmens kann nur von Managern durchgeführt werden, die über Expertise in mehreren Bereichen verfügen: Neben der strategischen Kompetenz und langjährigen Erfahrung im operativen Management, werden fachliche Kenntnisse als auch außergewöhnliche IT-Affinität erwartet. Nicht zuletzt sollte der Manager eine starke Persönlichkeit besitzen und tiefgreifende Kenntnisse über Change Management Prozesse und Unternehmenskommunikation haben.
Die Auswahl an Managern, die solche Kompetenzen in einer Person vereinen, ist wahrlich gering.
Wer übernimmt also die verantwortungsvolle Managementaufgabe der Digitalisierung? Das Format des Interimsmanagement ist hierfür die Lösung.
Was beinhaltet Interimsmanagement?
Ein Interimsmandat ist eine zeitlich befristete Geschäftsbeziehung zwischen dem nachfragenden Unternehmen und einem anbietenden Dienstleister. Im Interimsprozess stellt der beauftragte Interimsmanager seine Arbeitskraft mit spezifischen Fachkenntnissen, Branchen- und Umsetzungserfahrungen zur Verfügung. Der Interimsmanager übernimmt eine Leitungsfunktion für einen bestimmten Zeitraum im Unternehmen. Im Rahmen dieser Funktion, die sich stets aus der Definition eines bestimmten zeitlich begrenzten Auftrages ergibt (z.B. die digitale Transformation), arbeitet er erfolgs- und zielorientiert.
Der Interimsmanager wird häufig auch als Change Agent bezeichnet. Hohe Anforderungen werden an diese Person gestellt.
4 Eigenschaften eines erfolgreichen Interimsmanagers
Vier wesentliche Merkmale sollten bei der Auswahl eines Interimsmanagers berücksichtigt werden:

Denny Meyer, Interimsmanager
Wann brauchen Sie einen Interimsmanager?
„Kein Manager hat Zeit.“
Alle Management-Ressourcen im Unternehmen sind vollständig gebunden. Im Unternehmensalltag sind die Manager zu stark durch das operative Geschäft gefordert und haben einfach keine Zeit noch ein weiteres Projekt zu übernehmen. Wer sich doch breitschlagen lässt, delegiert die Aufgabe oftmals schlecht weiter. Meist managt dann eine Person das Projekt, die deutlich weniger Knowhow und Durchsetzungskraft hat als der beauftragte Manager selbst.
„Ich finde keinen Verantwortlichen.“
Im Unternehmen soll eine (neue) Strategie oder Maßnahme umgesetzt werden. Es findet sich aber kein Manager, der dafür die Verantwortung übernehmen möchte. Aus unterschiedlichen Gründen: Angst zu scheitern, Angst vor einem Karriereknick.
„Im Unternehmen soll keine interne Stelle geschaffen werden.“
Um keine dauerhaften Personalkosten zu verursachen, soll für das Management der bevorstehenden Aufgabe keine neue Stelle im Unternehmen geschaffen werden. Die Stelle ist nur temporär und wird nach dem Projekt nicht mehr benötigt.
Darum setzen Unternehmen keine Interimsmanager ein
Das Bewusstsein dafür, dass ein externer Manager auch temporär geleast werden kann, ist in vielen Köpfen nicht vorhanden. Es herrscht oftmals die Annahme, dass Unternehmensprojekte, wie sie in der Digitalisierung bewältigt werden müssen, zu komplex wären – und es einem Interimsmanager darüber hinaus schwer fallen würde, sich in einen bereits existierenden Programmplan einzudenken.
In anderen Fällen fehlt schlichtweg die Entscheidungsbefugnis einen temporären Manager einzusetzen. Lieber wird nach einem neuen internen Mitarbeiter gesucht als Budget für einen externen Manager freizugeben, obwohl das Unternehmen durch die neue Planstelle monetär wesentlich stärker belastet wird als durch die Verpflichtung eines Interimsmanagers.
Dabei steht die Personalabteilung vor einer unlösbaren Aufgabe. Die Position z.B. eines Programmmanagers für die digitale Transformation ist erstmal nur temporär ausgelegt und dazu noch mit derart vielen Gefahren verbunden, dass sie völlig unattraktiv für Manager ist, die intern Karriere machen wollen.
4 Gründe, warum sich ein externer Interimsmanager bei der digitalen Transformation lohnt
- Das Unternehmen kann schnell auf den Managerengpass reagieren, da Interimsmanager auch für Parttime-Einsätze verfügbar und kurzfristig buchbar sind. Die Planbarkeit des Projekts wird dadurch erhöht.
- Die Erfahrungen des Interimsmanagers lösen das interne Knowhow-Defizit.
- Nach Ende des Projekts kann der externe Interimsmanager problemlos freigesetzt werden. Eine flexible Handhabung ist jederzeit möglich.
- Zusätzlich puffert der Interimsmanager den politischen und unternehmerischen Druck im Unternehmen ab, ohne dass ein interner Manager zu Schaden kommt. Dies kann bei einer ohnehin angespannten Mitarbeitersituation im Rahmen eines Transformationsprozesses im Unternehmen hilfreich sein.
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